Der Weg zu Ihrer Anlage
Solarstrom- oder Photovoltaikanlagen können grundsätzlich auf jedes Dach gebaut werden, das statisch dafür geeignet ist. Der produzierte Strom wird über den Hausanschluss in das öffentliche Netz eingespeist. Für jede erzeugte Kilowattstunde bekommen Sie dafür vom örtlichen Energieversorger eine feste Vergütung. Diese Vergütung ist Ihnen nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) gesetzlich garantiert.
Ideal für den Aufbau einer Solarstromanlage sind Süddächer mit einer Neigung zwischen 20 und 50 Grad. Auch Flachdächer sind bei entsprechender Größe und Statik gut geeignet, da die Module hier nach Süd aufgeständert werden können. Da die Systeme zunehmend leistungsfähiger und günstiger werden, können sich Solarstromanlagen auch auf Ost- und Westdächern sowie teilweise sogar auf flachen Norddächern lohnen. Zudem sind Solarstromanlagen in ganz Deutschland wirtschaftlich, auch wenn es Unterschiede in der Anzahl der Sonnenstunden und der Sonneneinstrahlung gibt.
Damit Ihr Dach möglichst schnell zum Kraftwerk wird, haben wir auf dieser Seite die Schritte zusammengefasst, die Sie zu einer Qualität-Solarstromanlage von SunEnergy leiten und Ihnen auch dauerhaft Freude an Ihrer Investition garantieren.
1. Ihre Projektanfrage
Damit wir Ihre Anfrage beantworten können, benötigen wir Ihre Kontaktdaten und einige Angaben zu Ihrer Dachfläche. In dem Projektformular für Hausbesitzer können Sie Ihre Daten schnell und unkompliziert eingeben. Alle Angaben verstehen sich als eine erste Abschätzung. Unser Fachpartner wird sich alles vor Ort noch einmal persönlich ansehen.
Die meisten Einzel- und Mehrfamilienhäuser haben Schrägdächer. Wenn auch Ihr Dach ein Schrägdach ist, füllen Sie bitte die entsprechenden Felder im Formular aus. Handelt es sich dagegen um ein Flachdach (bis zu einer Neigung von circa 5 Grad), können die Schrägdachfelder leer bleiben und Sie füllen die Felder für das Flachdach weiter unten aus.
Daten Schrägdach
Bei einem Schrägdach müssen wir wissen, wie lang der Dachfirst ist. Den entsprechenden Wert tragen Sie bei „Länge“ ein. Mit „Breite“ ist dagegen die Entfernung vom First bis zur Traufe gemeint. Diese wird auch als Ortganglänge bezeichnet. Wichtig ist auch die Himmelsrichtung, in welche die Dachfläche zeigt. Falls Sie sich nicht sicher sind, wie das Dach ausgerichtet ist, können Sie zum Beispiel bei google maps in der Satellitenansicht nachsehen. Als nächstes benötigen wir den Wert der Dachneigung. Bei den meisten Ziegeldächern beträgt er zwischen 35 und 40 Grad. Ist Ihr Dach deutlich flacher, liegt der Wert vermutlich zwischen 20 und 30 Grad. Manche Dächer sind auch steiler als 45 Grad; eine Neigung von mehr als 50 Grad ist aber selten. Wichtig ist zudem, ob Ihr Dach durch Objekte in der Umgebung verschattet wird. Das kann zum Beispiel ein anderes Gebäude, aber auch ein ein Baum oder Fahnenmast sein. Streicht der Schatten des Objekts die meiste Zeit des Jahres nur über eine Teilfläche des Daches, setzen Sie den Punkt bei „teilweise“. Kommt es dagegen zu einer deutlichen Verschattung, setzen Sie den Punkt bei „Ja“. Zum Schluss fehlt nur noch die Angabe, womit Ihr Dach gedeckt ist. Hilfreich ist für uns, wenn Sie außerdem im Kommentarfeld Besonderheiten des Daches erwähnen, wie beispielsweise große Dachfenster.
Daten Flachdach
Zusätzlich zu der Länge und Breite ist bei Flachdächern auch die Angabe der Fläche von Vorteil, bei der Sie Dachluken und ähnliches annäherungsweise abrechnen sollten. Neben der Art der Dacheindeckung ist zudem die Verschattung für uns interessant. Wie beim Schrägdach gilt: Egal wie schmal das Objekt ist, ob es sich also um ein anderes Gebäude, einen Baum oder einen Fahnenmast handelt, kann eine Verschattung störend wirken. Streicht der Schatten in der meisten Zeit des Jahres nur über eine Teilfläche des Daches, setzen Sie den Punkt bei „teilweise“. Kommt es dagegen zu einer deutlichen Verschattung, setzen Sie den Punkt bei „Ja“.
2. Statik und Angebot

Aufbauend auf den Daten des Projektanfrageformulars wird unser lokaler Fachpartner Sie kontaktieren und bei einem Vor-Ort-Termin noch einmal alles genau in Augenschein nehmen.
Nach einer Prüfung der Statik wird er Ihnen so schnell wie möglich ein Angebot senden und auf der Basis der Einstrahlungswerte am Bauort eine Wirtschaftlichkeitsberechnung erstellen.
Sie können dabei sicher sein, dass Ihnen Qualität und Sachverständnis zu einem günstigen Preis angeboten werden.
3. Finanzierung

Wenn Ihnen das Angebot zusagt, stellt sich die Frage nach der Finanzierung. Üblicherweise wird eine Solarstromanlage mit einem Eigenkapitalanteil von 10 bis 20 % finanziert, um die Rendite auf das eingesetzte Kapital zu maximieren. Die Kreditrückzahlung kann dabei jederzeit aus den Erträgen der Solarstromanlage gedeckt werden. Der Anteil des eingesetzten Fremdkapitals liegt daher zwischen 80 und 90 %.
Für die Beschaffung der benötigten Geldmenge empfehlen sich insbesondere die „Förderkredite“ der KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau). Diese bietet in ihrem Programm „Erneuerbare Energien" für alle gewerblichen und privaten Anlagen zinsvergünstigte Darlehen für Jedermann an. Bis zu 100 % der förderfähigen Netto-Investitionskosten (ohne MwSt.) können finanziert werden. Die Kreditsumme kann bis zu 10 Mio. € betragen.
Die Kredite werden jeweils über die Hausbank oder spezialisierte Banken wie beispielsweise die Umweltbank, die GLS-Bank und andere beantragt und vergeben.
4. Bau der Anlage

Der Bau von Solarstromanlagen geht üblicherweise zügig vonstatten. Auch bei komplizierten Schrägdächern wird durch spezielle Dachhaken gewährleistet, dass kein Wasser den Weg durch das Dach findet. Auf diesen Dachhaken wird dann eine Querlattung aus Aluminiumprofilen befestigt, die wiederum die Solarmodule trägt. Bei Flachdächern werden die Module je nach Statik, Dachhaut und Modultyp entweder flach aufgelegt oder nach Süden zeigend aufgeständert.
Die Solarmodule werden miteinander verkabelt und an den Wechselrichter angeschlossen. Dieser wandelt den von den Modulen erzeugten Gleichstrom in Wechselstrom um, der in das öffentliche Stromnetz eingespeist werden kann. Zu guter Letzt wird das Solarstromkraftwerk über den Hausanschluss mit dem öffentlichen Stromnetz verbunden. Zudem wird ein Einspeisezähler beziehungsweise ein Zwei-Wege-Zähler installiert, um die eingespeisten Strommengen zu erfassen.
Der Zähler wird im Regelfall vom Energieversorger gestellt, Sie können jedoch auch einen eigenen beschaffen oder einen Drittanbieter beauftragen. In jedem Fall werden Anschluss und Zähler vom örtlichen Energieversorger überprüft und abgenommen.
Beim Einbau der Zähler und dem Verlegen der Kabel sollte auch die Eigenverbrauchsoption beachtet werden. Nach der neuen Gesetzeslage ist es möglich, für selbst genutzten Strom Ihrer PV-Anlage eine gesonderte Vergütung zu erhalten, die bereits jetzt wirtschaftlich sehr interessant ist und bei steigenden Strompreisen noch rentabler wird. Weitere Informationen dazu finden Sie in unserem Informationsfolder EEG und Eigenverbrauch
5. Erträge absichern, Steuern sparen
Nachdem Sie Ihr Dach zum Kraftwerk umgebaut haben, wollen Sie Ihre klimaschützende Geldanlage natürlich auch absichern. Bei einer Solarstromanlage von SunEnergy Europe oder einem unserer Partnerbetriebe sind Sie auf jeden Fall über sehr langfristige Produkt- und Leistungsgarantien abgesichert.
Trotzdem ist es natürlich sinnvoll, die Erträge Ihrer Anlage zu überwachen. In vielen Fällen ist ein einfaches Monitoring bereits über die Wechselrichter möglich und ausreichend, aber für größere Anlagen bieten wir oder unser Fachpartner Ihnen auch spezielle Monitoringsysteme, die einen tieferen Einblick in die Anlagenleistung ermöglichen.
Informationen, wie Sie die Mehrwertsteuer zurückholen können, die Sie beim Kauf einer Solarstromanlage bezahlt haben, erhalten Sie direkt in unserem Informationsfolder EEG und Eigenverbrauch.



