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Energiewende in Politik und Wirtschaft

Für SunEnergy Europe ist die Energiewende ein grundsätzliches Anliegen. Es ist notwendig, den beschlossenen Umbau unserer Energieversorgung konsequent und zielgerichtet voranzubringen: Nicht nur für eine klimaverträgliche Energieversorgung, sondern auch für eine nachhaltige Gesellschafts- und Wirtschaftsstruktur. Wir sind davon überzeugt, dass Photovoltaik einen entscheidenden Beitrag leisten kann zu einer langfristig nachhaltigen Entwicklung.

Wir nehmen Stellung!

Die Darstellung der Energiewende aus der Sicht von Politik und Wirtschaft scheint das Ziel zu verfolgen, die Transformation unserer Energielandschaft eher zu bremsen als zu fördern. Die positiven Entwicklungen und Effekte im Bereich der Erneuerbaren Energien werden ignoriert oder falsch dargestellt. Wir bei SunEnergy Europe finden, dass es in solchen Fällen einer Richtigstellung bedarf, um die Irreführung und Verunsicherung der Bürger zu stoppen. 

Lesen Sie unsere Stellungnahmen und Thesenpapiere und erzählen Sie auch anderen davon.

Nach der Wahl ist vor der Wahl: Eckpunkte für die Energiewende

Nach der Wahl ist vor der Wahl: Eckpunkte für die Energiewende

Die Bundestagswahl ist vorbei. SunEnergy Europe als Unternehmen in der Branche der Erneuerbaren Energien beobachtet weiterhin gespannt die Aussagen der Politiker und die Haltung der Gesellschaft zum Thema Energiewende.

Laut einer Umfrage von TNS Infratest und Scholz&Friends – dem Meinungsmonitor Energiewende - sind 55% der Bevölkerung für eine Energiewende. Besonders wichtig ist den Befragten dabei der vermehrte Einsatz Erneuerbarer Energien und die energetische Gebäudesanierung. Grundsätzlich ist die Mehrheit der Deutschen auch bereit, einen Beitrag zur Energiewende zu leisten. Die Frage nach einem anderen Finanzierungsmodell bleibt jedoch offen. Denn der überwiegende Teil der Befragten lehnt die weitere Preissteigerung bei den Stromkosten ab. Die EEG-Umlage bleibt also vorerst weiterhin auf der Agenda - eben auch weil ein Anstieg der Stromkosten aufgrund der erhöhten EEG-Umlage für 2014 bereits angekündigt wurde. (Wer zu diesem Thema weiter in die Tiefe gehen möchte, dem sei der Artikel über das EEG-Umlage-Märchen empfohlen)

Für SunEnergy Europe ist das Ziel der Energiewende klar: verfügbare, sichere und bezahlbare Energie aus regenerativen Quellen zum Nutzen der gesamten Wirtschaft und Gesellschaft zu schaffen. Es geht ums Ganze. Deshalb sind wir der Meinung, dass es nichts bringt hier und da ein paar Stellschräubchen neu zu justieren die negative Effekte auf anderer Eben mit sich bringen. Wer die Energiewende wirklich will, ist dafür verantwortlich für die kommende Zeit - die Übergangszeit - funktionierende und wirtschaftlich vernünftige Rahmenbedingungen zu schaffen, die den Ausbau regenerativer Energien vorantreiben und die Kosten gerecht verteilen.

Lesen Sie hierzu auch unser „Eckpunktepapier Energiewende“ und unsere "Antworten auf häufige Falschaussagen".

Solarstrom ist zu teuer? Argumente für die Energiewende

Solarstrom ist zu teuer! Erneuerbare Energien werden zu stark subventioniert! Solarstrom treibt den Strompreis in die Höhe und verstopft die Netze! Sind Sie auch dieser Ansicht? Wenn ja, können wir Sie hoffentlich vom Gegenteil überzeugen.

Die häufigsten Falschaussagen, die derzeit in den Medien immer wieder auftauchen und unsere Gegenpositionen haben wir in einem "Argumentationspapier pro Energiewende" für Sie zusammengestellt.

Übrigens: Wer sich noch tiefer mit dem Thema EEG-Umlage befassen möchte, dem sei der Artikel "Das EEG-Umlage-Märchen" empfohlen. Hier wird detailliert erklärt, wie die EEG-Umlage wirklich funktioniert und wer davon profitiert.

Zum Thema Energiewende, Erneuerbare Energien und Kostenexplosion bei den Strompreisen hat das ZDF einen sehr interessanten Beitrag veröffentlicht, der die Preistricks beim Strom kritisch hinterfragt. Die etwa halbstündige Dokumentation ist äußerst empfehlenswert.

Folgen Sie zum Angucken einfach diesem Link: ZDF-Zoom: Preistricks beim Strom.

Offener Brief an DIHK-Präsidenten Schweitzer

Offener Brief an DIHK-Präsidenten Schweitzer

Der Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), Eric Schweitzer, hat in einem Interview mit der Rheinischen Post erheblichen Kenntnismangel in Bezug auf Erneuerbare Energien, speziell Photovoltaik, erkennen lassen und den Grundsatz des Sachlichkeitsgebots verletzt. Wir sind der Meinung, dass die unqualifizierte und verzerrende Darstellung des DIHK-Präsidenten, der ja Interessensvertreter aller IHK-Mitglieder ist, nicht unkommentiert stehen bleiben darf und eine Richtigstellung seiner Äußerungen erforderlich ist. Nachfolgend greifen wir die Aussagen Schweitzers auf und beziehen im Einzelnen Position dazu:

  • Schweitzer behauptet, „ein Anbieter von Solaranlagen“ erhalte „eine garantierte Dividende“. Dies ist sachlich falsch. Einen Gewinn aus dem Betrieb einer Solaranlage kann lediglich der Betreiber derselben erzielen. Dieser bekommt eine gesetzlich garantierte Vergütung pro eingespeister Kilowattstunde des erzeugten Stroms. Die Höhe des zu erwirtschaftenden Ertrags ergibt sich aus der Menge des produzierten und eingespeisten Stroms.
  • Schweitzer spricht von „den staatlichen Kosten der Förderung der erneuerbaren Energien“. Dies ist sachlich falsch. Die Einspeisevergütung finanziert sich nicht aus staatlichen Mitteln, sondern aus der EEG-Umlage. Aus den Umsatzsteuern generiert der Staat sogar ein Einkommen! Problematisch ist allerdings, dass besonders Stromgroßkunden von dieser Umlage befreit wurde und KMU dadurch stärker belastet werden.
  • Schweitzer behauptet, Solaranlagenbetrieber bekämen einen „dreifach höheren Preis“ im Vergleich zum „Marktpreis“ für Strom. Dies ist irreführend und gibt nicht den gesamten Sachverhalt wieder. Der sogenannte Marktpreis an der Leipziger Strombörse ist dank des Zuwachses an Erneuerbaren Energien-Anlagen stetig gesunken – davon geben die Energieversorger aber nichts an ihre Kunden weiter. Die von der EEG-Umlage befreiten Großkunden profitieren besonders von dieser Entwicklung – von einer „Gängelung der Unternehmen“, wie Schweitzer formuliert, kann also keine Rede sein.
  • Die Bemängelung der „Subventionierung“, die Schweitzer in Bezug auf EE-Anlagen anführt, lässt völlig außer Acht, dass in den vergangenen Jahrzehnten Kohle- und Atomkraftwerke mit mehreren hundert Milliarden (!) Euro gefördert wurden – mit drastischen und unüberblickbaren Folgen für viele Generationen: Stichwort Klimawandel, Umweltzerstörung und radioaktiven Müll ohne sichere Lagermöglichkeit. Die Folgekosten dafür gehören auf den Preis für konventionellen Strom umgelegt – erst dann ist ein fairer Preisvergleich überhaupt möglich.

Herrn Schweitzer ist offenbar nicht klar, dass Erneuerbare Energien mittel- und langfristig günstiger sind für die deutsche Volkswirtschaft als die Nutzung fossiler und nuklearer Energiequellen: Der Trend zum Eigenverbrauch beschert schon heute vielen Privathaushalten und Gewerbetreibenden langfristig günstige Strombezugskosten. Die Energiewende wird vielfach kontrovers diskutiert – polemische Verzerrungen gibt es dabei zuhauf. Vom Präsidenten der DIHK erwartet die von ihm ebenfalls vertretene (und wahrlich nicht kleine!) Branche der Erneuerbaren Energien mit allem Recht eine sachliche Auseinandersetzung und eine fachkundige Interessensvertretung und keine Rufschädigung. Dazu ist die Energiewende eine viel zu bedeutsame Angelegenheit – für uns alle, für jetzt und für die Zukunft.

Lesen Sie dazu auch unseren offenen Brief mit vollständiger Gegendarstallung.